I Heart Pluto

Kunst, Film, Fotografie, Popkultur

Mir ist ja dieser ganze “Unser Star für Oslo”-Krams ziemlich schnurz. Lena Meyer-Landrut ist zugegebenermaßen ganz sympathisch, aber überragend singen kann sie nicht. Egal.

In diesem Video jedenfalls analysiert der Student und Musiker Klaus Kauker auf wirklich interessante Weise die beiden Versionen von Satellite. Da wird auch einem Laien wie mir klar, warum Lenas Version die weniger gelungene ist. (via 1/2)

6 Comments

  1. Mircow on März 20, 2010 4:01 pm Reply to this comment

    Interpreten oder Songs werden nicht an der ‘Richtigkeit’ gemessen, sondern hauptsächlich am Erfolg – einige weitere Faktoren spielen natürlich auch eine Rolle. Gelungen ist daher relativ!

  2. ESC 2010 | F0BAR.de on März 20, 2010 5:41 pm Reply to this comment

    [...] (dazu bitte auchnoch Klaus Kaukers analyse zum Lied bei I Heart Pluto ansehen) [...]

  3. Torsten on März 21, 2010 4:31 am Reply to this comment

    @Mircow: Schließ mich dir an (ohne das hochmusiktechnische Video von Klaus Kauker bis zu Ende geguckt zu haben). Es geht hier primär um Menschen, nicht um die Musik, sondern wie sie bei den Leuten ankommt. Satellite hat mir auch den Eindruck gemacht, eher der von Jennifer Braun gesungenen Balladen-Version nahezustehen. Dennoch ging die von Lena flippig vorgetragene Variante den meisten offenkundig viel mehr ins Ohr.

  4. Klaus Kauker erklärt, warum Lenas Satellite nicht wirklich gut ist | Minds Delight on März 22, 2010 3:05 pm Reply to this comment

    [...] YouTube Direktlink (via) [...]

  5. Christian on März 24, 2010 12:54 am Reply to this comment

    John “Oh Captain, My Captain” Keating ließ nicht umsonst die Einleitung aus dem Buch für englische Literatur herausreißen. Kunsttheorie ist schön und gut, verschließt aber häufig auch den Blick für das wesentliche. Das Video ist ein Beweis dafür.

  6. Mara Esroc on Mai 25, 2010 3:10 am Reply to this comment

    Klingt schlüssig für einen Harmoniker am Klavier. Doch das ist sicher nicht die Stärke des Songs. Rhythmus, Klangfarbe und vor allem Lenas einzige wirkliche Stärke, ihr umwerfender Gestus kommen durch diese einfachere Version zur Geltung. Eben als Gesamtpaket eine tolle Erscheinung.

    Und schließlich war es schon immer so. Die Wirkung von gregorianischen Gesängen kommt vom Raumklang, viele Opern sind nur wegen der Ausstattung interessant. Das könnte man über Mozart bis zu Dieter Bohlen fortsetzen, dass es immer Unvollkommenheiten gibt.

    Lena hat sicher keine gute bzw. geschulte Stimme, doch sie singt ehrlich, von Herzen und nicht falsch. Ich höre es gerne öfter, dieses ganz gewisse h-moll. Und sie kann auch reden und denken, was vielen anderen Sängern fehlt.

    Lass ihr die Quintparalellen, lass uns die Freude beim anhören. Doch danke für deine Gedanken, die meine Gedanken anregten.

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