I Heart Pluto

Kunst, Film, Fotografie, Popkultur

Noch immer dokumentiere ich auf tumblr, welche Filme ich gesehen habe. Seit Januar (und damit den letzten Filmtipps) sind ca. 80 neue hinzugekommen. Insbesondere dank Lovefilm. Hier die 10, die mir am besten gefallen haben:

1. Uncle Boonmee, who can recall his past lives (2010, Apichatpong Weerasethakul): Ein Film wie eine Meditation, der so ungewöhnlich ist, dass man als westlicher Zuschauer zunächst eine Weile brauch, um sich an den Inhalt zu gewöhnen. Hat man das aber erst einmal getan, fühlt man sich am Ende fast schon selbst erleuchtet.

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2. Moonrise Kingdom (2012, Wes Anderson): Ohne Frage einer der besten Filme von Wes Anderson. Von hinten bis vorne nahezu perfekt.

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3. To be or not to be (1942, Ernst Lubitsch): Was den Witz und die Genialität der Dialoge angeht ist To be or not to be auf einer Ebene mit Hawks grandiosem Bringing up Baby. Der beste Film, den ich dieses Jahr gesehen habe.

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4. The Belly of an Architect (1987, Peter Greenaway): Peter Greenaway versteht es wie kein Zweiter den Seelenzustand seiner Figuren über die Inszenierung des Architekturraums zu vermitteln. The Belly of an Architect ist das beste Beispiel dafür. Besonders hervorzuheben ist hier auch die Musik von Wim Mertens, die der von Michael Nyman in nichts nachsteht.

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5. The Draughtman’s Contract (1982, Peter Greenaway): Neben The Cook, The Thief, His Wive and Her Lover sowie The Belly of an Architect der beste Film von Peter Greenaway. Die extreme Ästhetisierung der Bilder und die Musik von Nyman machen hier wirklich jede Einstellung zu einem Erlebnis.

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6. Der Herbst der Familie Kohoyagawa (1961, Yasujiro Ozu): Mein erster Film von Ozu und das absolute Gegenteil zu den Werken von Greenaway. Erfrischend minimalistisch, ehrlich und nah am Leben.

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7. Bronson (2008, Nicolas Winding Refn): Tom Hardy in seiner besten Rolle. Der Film tritt zwar irgendwann nur noch auf der Stelle, ist aber wegen seiner ungewöhnlichen Machart und der performance von Hardy trotzdem absolut zu empfehlen

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8. Shame (2011, Steve McQueen): Shame gefiel mir sehr viel besser als Hunger. Ein fantastisch gespieltes mood piece, das auf jeden Fall aber mehr als eine Sichtung brauch.

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9. Crazy Horse (2011, Frederick Wiseman): Eine Doku über das berühmte Pariser Kabaret und seine Burlesque-Tänzerinnen. Die Doku an sich ist zwar nur ok, die Bilder der Show dafür jedoch grandios.

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10. Türkische Früchte (1973, Paul Verhoeven): Ein ziemlich freizügiger Film, der erst leicht startet (irgendwie erinnert es an die Flodders) und dann gegen Ende plötzlich ungemein an Tiefe gewinnt. Ohne das Ende wäre der Film nur durchschnittlich, so aber kann ich verstehen, warum er zum besten niederländischen Film aller Zeiten gewählt wurde.

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Mit Dank an Lovefilm.



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