I Heart Pluto

Kunst, Film, Fotografie, Popkultur

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Endlich ist es soweit, meine Review von Moon ist da, dem ersten abendfüllenden Film von David Bowies Sohn Duncan Jones (aka Zowie Jones). Und was für eine positive Überraschung ist das geworden! Eine Space Opera der ganz besonderen Art, die eine ausführliche Kritik wirklich verdient hat. Die üblichen Bowie/Space-Anspielungen auf “Space Oddity”, “Starman” und “The Man Who Fell to Earth” lasse ich lieber bleiben, die tauchen inzwischen ja eh schon in jeder zweiter Review auf.

“Moon” lief an zwei Abenden auf dem Filmfest, beide Male in vollbesetztem Kino. Am ersten Abend war Duncan Jones persönlich da und erzählte sichtlich stolz ein bißchen zu dem Film. Er kam gerade vom Edinburgh International Film Festival (EIFF), wo “Moon” den “Michael Powell Award for Best New British Feature Film” erhalten hat – mit Preisüberreichung durch Sean Connery persönlich. Dieser war übrigens Hauptdarsteller in Peter Hyams “Outland”, welcher wiederum eine große Inspirationsquelle für “Moon” war. Oder um es in den Worten von Duncan Jones auszudrücken: “Wenn ‘Solaris’ der Großvater dieses Films ist, dann sind Filme wie ‘Silent Running’, ‘Dark Star’ und ‘Outland’ seine Eltern.” Noch eine Prise der von Jones ebenfalls verehrten “2001″ und “Alien” dazu und wir haben die großen SF-Genreklassiker doch fast alle beisammen.

Und diesen huldigt Duncan Jones unübersehbar schon in den ersten Minuten des Films – seien es die an “2001″ erinnernde nüchtern-simple Dekoration der Mondbasis, die flackernd beleuchtenden Gänge wie in “Alien”, der Pflanzengarten aus “Silent Running” oder die menschlichen Halluzinationen aus “Solaris”. Und natürlich GERTY, Sams Roboter, der einem zunächst wie ein Mischung aus HAL von “2001″, den Droiden aus “Silent Running” und dem Computer in “Dark Star” vorkommt. Doch keine Angst, es wird zwar diesen Filmen auch im weiteren Verläuf Tribut gezollt mit diversen kleinen Anspielungen, aber “Moon” ist alles andere als ausschließlich ein Abfackeln von Genrereferenzen und Zitaten, denn Duncan Jones schafft es schnell, eine ganz eigene Stimmung zu erzeugen und eine interessante Geschichte zu erzählen.

Doch um was geht es überhaupt in “Moon”? Die Energieversorgung auf der Erde ist endlich gelöst: ein Industriekonzern namens Lunar hat die Möglichkeit entdeckt und genutzt, auf dem Mond mit riesigen sog. “Harvester”-Maschinen das Gas Helium 3 zu sammeln und zur Erde zu schicken. Die Mondbasis Sarang (koreanisch für “Liebe”) wurde dafür auf der erdabgewandten Seite des Mondes errichtet. Zwar geht das Sammeln von Helium 3 automatisiert vonstatten, doch die Kontrolle der Abläufe und das Verschiffen der wertvollen Fracht zur Erde muss immer noch ein Mensch erledigen. Dieser Mensch ist Sam Bell (gespielt von Sam Rockwell), der jetzt schon fast 3 Jahre lang treu seinen einsamen Dienst auf der Basis erledigt – jeden Tag die gleiche monotone und ereignislose Arbeit auf dem Erdtrabanten. Lediglich der Basisroboter GERTY (gesprochen von Kevin Spacey) steht ihm als Kommunikationspartner zur Verfügung. Da auch der Live-Kommunikationssatellit zur Erde ausgefallen ist und sich Sam nur noch über aufgezeichnete Videobotschaften mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter auf der Erde “unterhalten” kann, sehnt er seine baldige Rückkehr in 2 Wochen innig herbei.
Doch je näher der Abreisetermin für ihn rückt, umso mehr seltsame Dinge scheinen auf der Basis vorzugehen – Sam fühlt sich gesundheitlich angeschlagen und sieht und hört merkwürdige Dinge. Als auch noch eine Routinekontrolle katastrophal schiefgeht und er auf der Krankenstation erwacht, muss er feststellen, dass sein Arbeitgeber Lunar ganz eigene Pläne mit ihm hat und er auf der Basis nicht so alleine ist, wie er es die ganzen Jahre geglaubt hat. Auf einmal ist Sam gezwungen, einige für sein Leben und seine Zukunft elementare Entscheidungen zu treffen. Und stößt dabei auf unliebsame Überraschungen auf der dunklen Seite des Mondes – dabei will er doch nur eines, endlich nach Hause…

Soweit wie möglich ohne den Inhalt des Films zu spoilern. Es gibt allerdings schon relativ früh im Film die erste Überraschung (die Identität von Sams “Mitbewohnern”), die auch schon im Trailer angedeutet und in vielen Reviews verraten wird. Ich möchte mich aber hier entsprechend zurückhalten, um keinem einen Teil des Filmerlebnisses kaputt zu machen. Nur soviel, dies ist nicht der finale Twist, wie einige evtl. befürchten. Wer denkt die Story schon zu kennen, möge sich den Film also bitte trotdem anschauen :-)

Das äußerst gelungene Drehbuch von “Moon” stammt von Nathan Parker nach einer Geschichte von Duncan Jones und erinnert eher an ein gut durchdachtes Theaterstück in mehren Akten. Neben geschliffenen Dialogen und einer interessanten Konfliktsituation bietet die Story auch genug Raum für anschließende Diskussionen und Spekulationen.

Besonders bemerkenswert ist, dass der Film mit weniger als 5 Millionen Dollar finanziert wurde – in Zeiten heutiger Blockbuster geradezu lachhaft wenig. Noch bemerkenswerter ist allerdings, dass er trotz dieses sehr geringen Budgets wirklich erstklassig aussieht und auf fast allen Ebenen überzeugen kann – und dass kann man ja von vielen Hollywood-Produktion nun gar nicht behaupten. Trudie Styler, die Ehefrau von Sänger Sting (und laut Jones die “fairy godmother”) hat übrigens bei der Finanzierung mitgeholfen und auch den Kontakt zu Kevin Spacey hergestellt.

Der Film wurde in gerade mal 33 Tagen abgedreht, komplett in den Shepperton Studios in England (wo auch “Alien” gedreht wurde!) und einzig auf zwei Soundstages – in der einen das Set für das Innere der Mondbasis, in der anderen die Mondlandschaft von außen als Miniaturmodell. Vor allem die heutzutage eher ungewohnte Realisierung der Mondoberfläche und der Fahrzeuge mit handmodellierten Miniaturen – teils als Hommage an die gute alte Prä-CGI-Zeit, teils eben auch aus Budgetgründen – kann überzeugen. Diese “Außenszenen” auf dem Mond wurden in gerade mal 3 Tagen abgedreht (mehr Zeit war in dem engen Zeitplan nicht vorgesehen) und sehen dennoch fantastisch aus! Wenn man bedenkt, dass die Mondfahrzeuge an dünnen Schnüren durch die Miniaturlandschaft gezogen wurden, dann hört sich das vielleicht für Einige wie die extraterrestrische Version der Augsburger Puppenkiste an, doch im Film kommen diese Aufnahmen wirklich fantastisch rüber und schlagen meiner Meinung nach mit ihrem charmanten und gar nicht so unwirklichen Retrolook jede neuere CGI-Produktion um Längen.

Zwar wurden auch einige CGI-Tricks verwendet, nur sind die entweder so punktuell und nicht übertrieben eingesetzt, dass sie nicht auffallen (kein Lensflare-Overkill wie im letzten “Star Trek”, keine Bombast-Explosionen), oder sie dienen lediglich dem Compositing verschiedener Bildelemente.

Auch das Mondbasis-Interior-Set ist wirklich erstaunlich gut gelungen und wirkt wie aus einem Guß – interessant wenn man bedenkt, dass vieles davon einfach billige Ikea-Schränke sind, die weiß angepinselt wurden, wie Duncan Jones verraten hat. Und von dem neben dem Studio befindlichen mexikanischen Take-Away-Restaurant wurden dann noch flugs eine Ladung weißer Styropor-Essensbehälter abgekauft und als Deko auf dem Set verteilt. Einfach, aber effektiv :-)

Ich hoffe wirklich, dass auf der zukünftige DVD auch ein Making-Of gibt! Mit so wenig Geld einen so interessanten Look hinzubekommen verdient Respekt! Auf DVD/BluRay wird das aber sowieso ein Pflichtkauf. Die UK-DVD wird übrigens definitiv einen Audiokommentar enthalten von Duncan Jones und einigen anderen, aller Voraussicht nach auch Sam Rockwell.

Kommen wir damit zur schauspielerischen Leistung – diese ist hier ganz besonders interessant, denn eigentlich ist das eine One-Man-Show sondergleichen von Sam Rockwell (Zaphox Beeblebrox aus “Per Anhalter durch die Galaxis”) als Sam Bell. Der Mann hat die schwierige Aufgabe, einen Film über die gesamte Länge fast nur durch sich bzw. seine Darstellung von Sam zu tragen. Und Sam Rockwell meistert die Sache perfekt. Das Drehbuch – das mit ihm als präferierten Schauspieler geschrieben wurde, zweite Wahl wäre Paddy Considine gewesen – sieht vor, dass sowohl äußerliche als auch innerliche Veränderungen mit Sam passieren, so dass er auch auf wirklich unterschiedlichste Arten gefordert wird und genau das schafft er hier auf eine exzellente Art und Weise. Großes Lob – die beste Rolle, die er bis jetzt hatte, finde ich!

Und als einzigen wirklichen Gesprächspartner für Sam gibt es nur die sprechende Blechbüchse der Mondbasis, den Roboter GERTY, dessen Motivation – sofern man bei einem Roboter überhaupt davon sprechen kann – oftmals äußerst undurchsichtig ist. Da drängt sich natürlich der unvermeidliche Vergleich mit HAL aus “2001″ auf, doch GERTY entwickelt sich im Lauf des Films in seine ganz eigene Richtung – oder wie Duncan Jones es ausdrückt, “He’s not HAL – he’s HAL’s retarded cousin”.
Die simple wie geniale Idee, GERTYs “Emotionen” mit unterschiedlichen Smiley-Icons auf seinem Monitor auszudrücken klingt für einen eher ernsten Film vielleicht etwas merkwürdig, funktioniert aber perfekt und sorgt sogar für den einen oder anderen komischen Moment – ohne es aber mit dem “comic relief” zu übertreiben.
Kevin Spacey spricht GERTY, und überzeugt dabei mit seiner etwas verfremdeten aber immer noch leicht melodiösen Stimme. Spacey war übrigens zunächst aufgrund des geringen Budgets äußerst skeptisch und willigte erst ein, GERTY zu “synchronisieren”, nachdem der Film schon fertig abgedreht war. Als er die Rohfassung sah, war er dann allerdings begeistert – ebenso wie übrigens Neil Gaiman, Ridley Scott und Terry Gilliam.

Ein weiteres Highlight dieses Films ist die Musik von Clint Mansell – genial! Einer meiner Lieblingskomponisten hat hier mal wieder ganze Arbeit geleistet. Die Musik besteht wie oft bei Mansell eigentlich nur aus einem zentralen Thema – hier eine eher minimalistische Klavierkomposition mit Mansell-typischen Noisedrones, die leicht variiert immer wieder vorkommt. Neben “Pi”, “Requiem for a Dream” und “The Wrestler” sicherlich einer seiner besten Scores! Auch hier gilt wieder: einfach, aber effektiv! Der “Moon”-Trailer gibt ja auch schon einen akustischen Eindruck in Clint Mansells Score.

Bei so viel Lob ist jetzt aber auch ein wenig Kritik angebracht. Nicht allzusehr herumreiten will ich auf den diversen (angeblichen) Plotholes und offenen Fragen. Was das Drehbuch hier nämlich wirklich gut macht, ist nicht alles im Detail begründen oder erklären zu wollen. Viel wird der Fantasie des Zuschauers überlassen, er muss sich also wirklich selber einiges zusammenreimen oder ausdenken und dadurch einige Lücken füllen. Solche Transferschritte werden m.E. heutzutage immer weniger vom Zuschauer erwartet – schade eigentlich. Gut, vielleicht gibt es doch noch das eine oder andere Merkwürdige, das sich nicht ganz erklären läßt, z.B. warum in der Mondbasis anscheinend normale Erdschwerkraft herrscht oder in einem (visuell sehr beeindruckenden) Shot die Erde auftaucht, obwohl sich die Basis doch “on the far side of the moon” befindet. Aber egal, der Stimmung im Film tut dies keinen Abbruch.

Am unangenehmsten fand ich persönlich im Kino das Ende des Films – konnte aber nicht einmal sagen warum. Den folgenden Tag habe ich dann lange darüber nachgedacht, warum mich der Film zwar begeistert, das Ende aber nicht ganz überzeugen konnte, bzw. was mich daran gestört hat, und letztlich bin ich zu zwei Schlüssen gekommen:

Die Nachvollziehbarkeit der Handlungen von Sam kurz vor dem Ende war nicht so ganz gegeben – warum macht er auf einmal bestimmte Dinge, die nicht ganz erklärlich bzw. widersprüchlich sind? Das hat auch andere Leute im Kinosaal und in diversen Internetforen verwirrt und es sind schon jetzt verschiedene Theorien dazu aufgetaucht. Natürlich kann es wie schon erwähnt für den Film sprechen, hier nicht unbedingt eindeutige Lösungsansätze bieten zu wollen, aber den Grund für einige Aktionen konnte ich mir direkt nach dem Film nicht so zurechtlegen. Nach einigem Nachdenken und Lesen von Interviews und Q&A-Sessions mit Duncan Jones kann ich mir eine *mögliche* Erklärung inzwischen für mich selber zusammenreimen, die meinen inneren Quälgeist soweit befriedigt.

Der zweite Punkt ist, dass ich von der Dramatik und der schnellen Abfolge der Aktionen die letzten 5-10 Minuten nicht so ganz stimmig zum eher gemächlichen Tempo des restlichen Films fand. Klar, im Finale soll es noch mal hoch her gehen, aber typischerweise treffen beim “Showdown” eines Films ja die bereits bekannten Hauptcharakter aufeinander und lösen einen Konflikt, der sich bis dahin immer weiter zugespitzt hat. Bei “Moon” werden dagegen dann doch noch neue Personen eingeführt (deren Motivation nicht ersichtlich ist) und kurz der Schausplatz gewechselt. Richtig fies ist dann die letzte Szene des Films, in der nur kurz auf der Tonspur und kaum verständlich (und auch noch überraschend für den Zuschauer, weil der Ton gar nicht zum Bildmaterial passt), die nähere Zukunft von Sam angedeutet. Laut Duncan Jones hat er hier viel experimentiert, was denn die beste Variante für das Ende wäre und hat sich letztlich dafür entschieden. Ich hätte lieber ein etwas offeneres Ende gesehen, kann aber inzwischen auch mit dieser Version ganz gut leben – es kam für mich nur wie gesagt im Kino etwas abrupt.

Interessanterweise soll es übrigens noch eine Art richtigen Epilog zu dem Film geben, aber erst in Duncan Jones nächstem Projekt, dem Science-Fiction-Film “Mute”, über den ich später noch kurz etwas schreiben werde.

Einige Leute im Kino haben desweiteren das langsame Tempo des Films kritisiert – das empfand ich allerdings überhaupt nicht so. Es gab eigentlich keine Momente, in denen ich mir wünschte, es würde endlich wieder was passieren, das die Handlung vorantreibt. Wer den Film träge und langsam fand, der möge sich bitte noch mal Kubricks “2001″ und Tarkowskis “Solaris” anschauen… :-)

Ich kann mir trotzdem schon vorstellen, dass nach den meist guten Reviews, die der Film sicherlich erhalten wird, es einige Leute geben wird, die den Film langweilig bis enttäuschend finden. Gut, das Erzähltempo ist gemächlicher als bei den meisten heutigen Produktionen, das “Ein Mann, ein Roboter und die Einsamkeit”-Setting ist sicherlich auch nicht jedermanns Sache und man muss wohl schon bereit sein, sich ein wenig auf den Film einzulassen.
Und wer hier einen actiongeladenen Science-Fiction-Film mit großen Explosionen, Sternenkreuzern, Laserschwertern, schleimigen Aliens oder ähnlichem erwartet wird sowieso und zu Recht bitter enttäuscht werden. Das ist kein Blockbuster aus Hollywood – “Moon” lässt sich nicht vergleichen mit “Transformers 2″, “Terminator 4″, “Star Trek” und wie sie alle heißen. Mit nur einem Bruchteil deren Budgets realisiert hat er mich trotzdem oder gerade deswegen weitaus mehr begeistern können als die genannten Filme. Großes Kino mit einfachen Mitteln und einem genialen Schauspieler – richtig klasse!

Dieser Film ist eine gelungene meditative Reflexion über die Einsamkeit aber auch Einzigartigkeit des Menschen. Dank einem ausgeklügelten Drehbuch, einem außerordentlich gut spielenden Hauptdarsteller, perfekt abgestimmten Soundtrack, tollen Spezialeffekten und gutem Setdesign ist hier ein SF-Kleinod geschaffen worden, dass zwar an vergangene Genregrößen erinnert, ohne diese jedoch zu kopieren, und vor allem für einen Erstlingsfilm mit sehr geringem Budget unglaublich beeindruckt und viele Leute begeistern wird!

Für mich neben “The Imaginarium of Dr. Parnassus” bis jetzt das Highlight auf dem Filmfest!

Und es wäre wirklich wünschenswert, wenn möglichst viele Kinos diesen Film ins Programm nehmen und er auf der großen Leinwand nicht unter den ganzen Blockbustern untergehen würde. Ab August wird er zunächst auf dem Fantasy Filmfest 2009 laufen – Anschaubefehl! Ansonsten hat soweit ich weiß “Moon” bis jetzt für die reguläre Kinoauswertung noch keinen deutschen Vertrieb. Daumen drücken!

Ach ja, kurz noch etwas zu “Mute”. Dies ist das nächste Filmprojekt, an dem Duncan Jones arbeitet – mit einem etwas höheren Budget von ca. 25 Millionen Dollar. Es wird ebenfalls ein Science-Fiction-Film, der in dem selben Universum und zur selben Zeit spielt wie “Moon”. Aus diesem Grund ist es wohl auch schon beschlossene Sache, dass Sam Rockwell als Sam Bell noch mal einen Gastauftritt haben soll. “Mute” soll u.a. eine Hommage an “Blade Runner” werden und spielt im Berlin der Zukunft. Der Plot soll eher Richtung Thriller gehen und handelt vom mysteriösen Verschwinden einer jungen Frau und einem tauben Barkeeper, der herausfinden will, was mit ihr geschehen ist und sich dabei mit den Kriminellen der Stadt anlegt. Drehbeginn soll vsl. Frühling nächsten Jahres sein, dann wird vor Ort in Berlin bzw. den Babelsberg Studios gedreht. Duncan Jones wird deswegen auch für einige Monate von London nach Berlin ziehen. Ich drücke ihm für dieses Projekt die Daumen und hoffe, dass er etwas ähnlich beeindruckendes wie “Moon” abliefern wird!

Tobias Fleischer

Filmfest Report #1: The Imaginarium of Dr. Parnassus
Filmfest Report #2 “Inju – La bête dans l’ombre”
Filmfest Report #3 Nightmare Detective 2

2 Comments

  1. AJJB on Juli 8, 2009 1:45 am Reply to this comment

    Wow, was für eine nette Review, dankeschön. Ich habe den Film noch nicht sehen können, dachte mir aber anhand des Trailers folgendes: Sam ist einfach ein Klon, das “Leben” wird ihm nur vorgetäuscht und alle drei Jahre wird er einfach ausgetauscht. Haltbarkeitsdatum überschritten.

    Jetzt bin ich natürlich schwer am Hoffen, dass es das noch nicht war! Und ich liebe Filme, die sich Zeit lassen können.

    Um die Review mal zu reviewen: sehr schön! Hoffentlich öfters und mehr davon?

  2. Filmkritik: Moon « Kreativrauschen on September 16, 2009 10:33 am Reply to this comment

    [...] mit sehr geringem Budget unglaublich beeindruckt und viele Leute begeistern wird!” (I Heart Pluto) “«Moon» ist ein packender Science-Fiction-Thriller, der formschön wissenschaftliche [...]

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